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11.02.2013 Cajon de Maipo

Bevor es wieder zurück ins brandenburgische Flachland geht, möchte ich unbedingt mal die Anden aus der Nähe anschauen. Nachdem wir uns beim Bürgerservice vergewissern, dass die Straßen wieder frei befahrbar sind (in den letzten Tagen hatte es auf Grund von Regenfällen und Erdrutschen in der Andengegend immer wieder Straßensperrungen gegeben) fahren wir ca. 45 Minuten südöstlich durch die Stadt in das Maipo Tal in den Anden. Unterwegs frühstücken wir an einen der vielen Büdchen am Straßenrand, wo in kleinen Steinöfen Empanadas, frische Brötchen und andere Leckereien zubereitet werden. Weiter geht es bis kurz vor „Embalse El Yeso“, wo die Straße aufhört und nur noch ein unbefestigter Schotterweg weiterführt…leider nicht geeignet für unser Stadtauto. Von hier aus sind es ca. 100km bis nach Argentinien. Hier lassen wir die Bergkulisse und diese raue Natur auf uns wirken. Ich kann mich gar nicht satt sehen an dieser Wucht von Bergen und Natur…es wirkt alles so unwirklich. Danach kehren wir um und fahren wieder zurück durch das Tal in ein kleines Bergdorf namens San José de Maipo. Dieses ist wie in Chile üblich quadratisch angelegt, in der Mitte der urige Dorfplatz mit Rathaus und Kirche und drum herum die im Schachbrettmuster angereihten Häuschen. In einem kleinen schattigen Restaurant, genießen wir unser Mittagessen im Schatten der Weinreben. Dann verlassen wir das Dorf und fahren weiter Bergab bis wir in einer „Piscina“ angelangen. Das Schwimmbad liegt mitten in den Bergen und bietet eine willkommene Abkühlung bei brühend warmer Sonne.

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